Donnerstag, 26. Januar 2017

Exklusiv-Interview: So erklärt Sigmar Gabriel seinen Verzicht auf die Kanzlerkandidatur

Postillon: Herr Gabriel, wie heute bekannt wurde, verzichten Sie darauf, als Kanzlerkandidat der SPD in den Bundestagswahlkampf zu ziehen.
Gabriel (freut sich): Haha, ja, da schaut ihr jetzt alle doof! Schon allein dafür, dass die "Bild"-Zeitung, die sich erst kürzlich auf mich festgelegt hat, jetzt total blöd dasteht, hat es sich gelohnt.
Postillon: Stimmt, aber jetzt im Ernst: Was hat Sie zu dieser Entscheidung bewogen?
Gabriel (seriöser): Ich habe nach reiflicher Überlegung festgestellt, dass ich eigentlich überhaupt keine Lust habe, im September gegen Angela Merkel zu verlieren. Da dachte ich mir, das kann doch auch ein anderer machen. Außerdem ist seit meiner Magenverkleinerung mein Machthunger deutlich zurückgegangen.
Postillon: Und dann dachten Sie sofort an Martin Schulz als Kanzlerkandidat?
Gabriel: Nee, Schulz war nicht meine erste Wahl. Ich dachte ja eigentlich, wir lassen mal wieder einen richtigen Sozialdemokraten antreten, der den Wählern vermitteln kann, dass er für ihre Interessen kämpft. Aber dann musste ich diese Woche feststellen, dass der letzte Sozialdemokrat in der SPD bereits 2013 verstorben ist. Ein gewisser Ottmar Schreiner war das. 

Weiter hier: Der Postillon

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen