Donnerstag, 19. Dezember 2013

„Redtube“-Abmahnungen der Kanzlei U & C nur fauler Trick?

Inzwischen scheint man auch beim Landgericht Köln den Abzocker-Braten gerochen zu haben:
Beim Landgericht Köln, sagte der Richter Christian Hoppe auf Anfrage, hält man „die inzwischen aufgetauchten Bedenken an der Ordnungsgemäßheit der Ermittlung der IP-Adressen für beachtlich“. 
Höchste Zeit, dass den Urmännern und Consorten endlich das Handwerk gelegt wird!

Bericht in der FAZ

Über diese "Kanzlei" berichteten wir bereits:

Urmann & Collegen

Update 21.12.2013:
Das nordrhein-westfälische Landeskriminalamt soll laut Kölner Justizkreisen die weiteren Ermittlungen aufgrund der Größe des Falls übernommen haben.

Ohje, da werden diese Anwaltstypen aber nun zu rödeln haben. 
Sollten die Abmahner ihre Schreiben tatsächlich zu Unrecht verschickt haben, dann könnten sie draufzahlen: "Die Abgemahnten könnten ihre eigenen Anwaltskosten zurückfordern. Sollte sich ein Betrugsverdacht erhärten, dann könnten auch diejenigen ihr Geld zurückverlangen, die bereits die von den Rechteinhabern geforderten 250 Euro gezahlt haben.
Bericht in der heutigen WELT



1 Kommentar:

  1. So lief der Umweg zu Redtube
    Die "Welt" zeichnet außerdem den Umweg nach, den die User zu Redtube nahmen und beruft sich dabei auf Foreneinträge von Nutzern. Aus den Protokolldateien von Ende Juli bis Anfang August sei ersichtlich, dass der User von einer Seite namens "trafficholder.com" - einem üblichen Verteilerkreis für Porno-Suchende - auf die Seiten "movfile.net" und "retdube.net" geleitet worden war. Erst von dort ging es zum eigentlichen Ziel Redtube. "Movfile" und "Retdube" sollen mit einer eindeutigen Film-Identifikationsnummer markiert gewesen sein.

    Quelle: FOCUS

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