Freitag, 26. Oktober 2012

Sieg für Kachelmann - einstweilige Verfügungen in Sachen Namensnennung aufgehoben

Auszug aus Pressebericht:
Jörg Kachelmann darf seine ehemalige Geliebte Claudia D. doch wieder mit vollem Namen in der Öffentlichkeit nennen. Das Landgericht Mannheim hob zwei einstweilige Verfügungen gegen den 54-jährigen Schweizer Moderator und den Heyne-Verlag wieder auf, wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte (Aktenzeichen: 3 O 98/12, 99/12 und 100/128). Damit kann auch Kachelmanns Buch "Recht und Gerechtigkeit" wieder mit voller Namensnennung vertrieben werden. Die Radiomoderatorin hatte sich zunächst mit Erfolg dagegen gewehrt, dass Kachelmann sie in seinem Buch mit vollem Namen erwähnt.
Pressebericht im Mannheimer Morgen

Kommentare:

  1. Auch die anderen EV sind aufgehoben mit Ausnahme der Bezeichnung "die Kriminelle aus Schwetzingen".

    Diese Bezeichnung darf nicht mehr verwendet werden.

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  2. "Fall Kachelmann – Nun ist Claudia D. die Beklagte"

    Quelle:
    http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article110460692/Fall-Kachelmann-Nun-ist-Claudia-D-die-Beklagte.html

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  3. OLG Köln bestätigt Verbot gegen die Falschbeschuldigerin Claudia Dinkel: Kachelmann-Ex darf Anschuldigungen nicht weiter verbreiten.

    Pressemitteilung

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  4. "LG Mannheim begründet, weshalb Anzeigenerstatterin im Buch von Jörg Kachelmann „Recht und Gerechtigkeit – Ein Märchen aus der Provinz“ namentlich genannt werden darf."

    Mitteilung Kanzlei Hoecker

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  5. Ein Anwalt aus Krefeld münzt das im Kachelmann-Fall entstandene Unwort "Opfer-Abo" laut seinem Blogeintrag vom 15.01.2013 anscheinend auf Abofallen-Opfer um.

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  6. Claudia D.s Anwalt, Manfred Zipper, betonte, seine Mandantin habe nicht bewusst gelogen und den Schweizer Moderator auch nicht in Haft bringen wollen. "Das ist nicht mit dem Darmstädter Fall zu vergleichen." Das Landgericht Darmstadt hatte vor wenigen Wochen eine Lehrerin zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt. Diese hatte einen Kollegen beschuldigt, sie vergewaltigt zu haben – dies aber frei erfunden. Nach einem Fehlurteil saß der Mann fünf Jahre im Gefängnis."

    Bericht in der Frankfurter Rundschau

    Kann man eigentlich auch unbewußt lügen???

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