Freitag, 14. Oktober 2011

Inkassoverband fordert Aufsicht über Inkassounternehmen – „Verbraucher und Unternehmen müssen auf Inkasso als seriöse Dienstleistung vertrauen können“

Nun fordert sogar der Bundesverband der deutschen Inkassounternehmen den Gesetzgeber auf, endlich etwas gegen die vielen dubiosen Inkassobutzen zu unternehmen, die zur Zeit wie Pilze aus dem Boden schießen!
Derzeit kann eine gültige Inkassoregistrierung laut Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) entzogen werden, wenn ein Inkassounternehmen „dauerhaft unqualifizierte Rechtsdienstleistungen zum Nachteil des Rechtsuchenden oder des Rechtsverkehrs" erbringt. Der BDIU bemängelt, dass sich diese Vorschrift in der Praxis als ein stumpfes Schwert erwiesen hat. So haben die Behörden seit Bestehen des RDG im Jahre 2008 bislang lediglich dreimal Registrierungen widerrufen. „Besser wären ein mit Auflagen verbundener abgestufter Sanktionskatalog und eine öffentliche Aufsicht über Inkassounternehmen", so BDIU-Präsident Spitz, „wie es sie auch zu Zeiten des (alten!) Rechtsberatungsgesetzes gegeben hat."
Presseerklärung des BDIU

Kommentare:

  1. Das wäre endlich auch angebracht.

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  2. Änderung des Rechtsdienstleistungsgesetzes - Bundesratsinitiative

    Für unseriöse Inkassobutzen werden demnächst wohl schwere Zeiten anbrechen und den Einzug von unberechtigten sowie betrügerischen Forderungen unterbinden oder zumindest erschweren. Der Bundesrat hat beschlossen, dasss das Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) vom 12. Dezember 2007 geändert wird. Ein zusätzlicher § 15a wird in das RDG eingefügt.

    Bericht bei Antiabzockenet.blogspot.com

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