Sonntag, 13. März 2011

LKA NRW und Verbraucherschutz NRW warnen vor zunehmendem Lastschriftbetrug

"WELTVERBRAUCHERTAG 2011: „ABGEFRAGT, ABGEBUCHT, ABGEZOCKT – (BE)TRÜGERISCHE GEWINNE" –
LASTSCHRIFTBETRUG BEI UNTERGESCHOBENEN GEWINNSPIELVERTRÄGEN

Ein freundlicher Anruf und kurze Zeit später fehlt Geld vom Konto: Die Masche, mit verlockender Gewinnspielwerbung am Telefon persönliche Daten zu erschleichen, um anschließend per Lastschriftverfahren private Konten zu plündern, wollen die Verbraucherzentrale NRW und das Landeskriminalamt NRW verstärkt bekämpfen. Verbraucherschützer und Polizeibehörden in Nordrhein-Westfalen nehmen den diesjährigen Weltverbrauchertag am 15. März zum Anlass, um gemeinsam auf den Zusammenhang von untergeschobenen Gewinnspielverträgen und daran gekoppelten Lastschriftbetrug aufmerksam zu machen. Unter dem Motto "Abgefragt, abgebucht, abgezockt - (be)trügerische Gewinne" geben Verbraucherberater und die örtliche Polizei in 45 Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW Tipps, wie man auf dubiose Abonnenten-Abzocker nicht hereinfällt und was man im Falle einer unzulässigen Abbuchung vom Konto tun kann."

"Allein in einem Ermittlungsverfahren gegen eine organisiert handelnde Tätergruppe stellte das LKA betrügerische Abbuchungen bei 14.000 Kontoinhabern fest. Der Gesamtschaden lag bei 670.000 Euro. Das Landeskriminalamt und die Polizeibehörden in NRW wollen potenzielle Opfer vor Schaden bewahren und den dreisten Betrügern das kriminelle Handwerk legen: „Deshalb gilt für Betroffene“, so LKA-Chef Gatzke, „Lassen Sie sich auf unerbetene Telefonanrufe gar nicht ein. Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Kontoauszüge, lassen Sie unberechtigte Abbuchungen sofort stornieren, scheuen Sie sich nicht, Fälle dieser Abzocke bei der Polizei anzuzeigen.“

Landeskriminalamt NRW informiert

Und wenn man dann "Fälle dieser Abzocke" tatsächlich anzeigt, unterbleibt die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens, wenn die Betrüger-Lastschriften bereits zurückgegeben wurden, denn "durch die Lastschriftrückgabe ist ja kein materieller Schaden entstanden"!

Ohje, deutsche Justiz!

Und auch die Forderung "„Einziehende Geldinstitute müssen prüfen, ob tatsächlich eine Einzugsermächtigung der Verbraucher vorliegt" ist völlig wirklichkeitsfremd und lässt sich wohl bei den Milliarden von Lastschriften niemals realisieren.

Warum setzt man denn nicht bei den Zahlungsempfängern an und prüft diese Unternehmen, die Lastschriften zum Einzug einreichen? Z.Zt. kann wohl jede Betrügerbande völlig ungeprüft auf diese Art und Weise abzocken!

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