Dienstag, 30. November 2010

Win-finder und Telomax - Verbraucherzentrale warnt

Die Verbraucherzentralen Bayern, Berlin, Brandenburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein warnen vor Win-finder und Telomax:

win-finder.com: Warnung vor neuer Abzocke bei unerlaubter Telefonwerbung

Win-Finder verspricht Besuchern seiner Internetseiten die Eintragung in 200 Gewinnspiele jeden Monat mit Preisen von bis zu 1 Million Euro. Angeblich trägt das Unternehmen mit einer speziell entwickelten Software Verbraucher monatlich vollautomatisch in 200 Gewinnspiele ein. Für die Registrierung fragt win-finder nach Rufnummer und Geburtsdatum - um anschließend über die Telefonrechnung wöchentlich 9,90 Euro abzubuchen. Außerdem werden vor allem ältere Verbraucher angerufen, denen angebliche Gewinne in Aussicht gestellt werden. Offensichtlich entlockt man dabei den vermeintlichen "Gewinnern" auch verschiedene personenbezogene Daten.

Sollten Sie eine telefonische Mitteilung über einen Gutscheingewinn und wenig später einen Brief des IFK-Glücksteam mit der Aktivierung für www.win-finder.com erhalten (haben), müssen Sie Ihre nächsten Telefonrechnungen sorgsam auf "Beiträge andere Anbieter" überprüfen. Momentan werden die Beträge in Höhe von 9,90 € pro Woche von der Telomax GmbH aus Frankfurt am Main geltend gemacht und mit der Telefonrechnung abgezogen. Wenn sich solch ein fragwürdiger Posten auf Ihrer Telefonrechnung befindet, legen Sie zunächst schriftlich Widerspruch bei Ihrem Telefonanbieter ein. Teilen Sie ihm auch mit, wie der Anbieter vorgegangen ist.

Darüber hinaus empfehlen wir Ihnen, den fragwürdigen Betrag nicht zu zahlen und lediglich den unstrittigen Betrag der Telefonrechnung zu begleichen. Der dubiosen Forderung und dem angeblichen Vertragsschluss sollten Sie ebenfalls widersprechen.

Insgesamt muss die bedauerliche Lehre für Verbraucher lauten, dass nun nicht nur Kontoauszüge regelmäßig auf unberechtigte Abbuchungen, sondern auch Telefonrechnungen sowohl in Papierform als auch Onlinerechnungen auf Unregelmäßigkeiten überprüft werden müssen.

Meldung der VZ Bayern

Donnerstag, 25. November 2010

....und täglich [grüßen] kassieren die Telomax und die tel-and-pay.....

Wir hatten bereits mehrfach berichtet, dass die Deutsche Telekom auf ihren Rechnungen Belastungen der Telomax GmbH, Westhafen Platz 1, 60327 Frankfurt/Main in Rechnung stellt.

Es sind Beträge über 9,90 Euro oder ein mehrfaches dieses Betrages. Angeblich meldeten sich die betroffenen Telefonkunden bei den Gewinnspieleintragungsdiensten www.win-finder.com (Sitz: Tortola, British Virgin Islands) oder www.windienst.net (Sitz in Cheyenne, Wyoming 82001, USA) an und werden nun mit 9,90 Euro wöchentlich über die Telekom-Rechnung "beglückt".

Inzwischen ufert die ganze Geschichte massiv aus. Immer mehr Beschwerden werden von Bundesbürgern laut, die von dieser neuen Abzockmasche betroffen sind.

Bislang weigert sich die Telekom, Sperren dieser Belastungen vorzunehmen. Begründet wird das damit, daß (O-Ton Telekom) "diese Drittanbieter auf den Rechnungen könnten nicht von der Telekom gesperrt werden, da die telekom ja nicht weiß ob der betreffende Kunde als Anschlussinhaber wirklich solche Dienste nutzt und die Telekom dies nicht prüfen könne."

Daher ergeht nochmals der dringende Hinweis, die monatlichen Telefonrechnungen der Deutschen Telekom sehr genau zu prüfen. Sollten dort Positionen wie "Mehrwertdiensteabonnements" oder auch "Premium Abonnement Services" der Telomax GmbH aufgeführt sein, kann man die Belastung nur verhindern, indem man umgehend die kostenfreie Servicenummer der Telekom (0800-33 01000) anruft und die Belastung dieser Positionen ausdrücklich untersagt.

Und dieses Spielchen muss sich allmonatlich wiederholen. Ein Skandal ist, dass der Gesetzgeber derartige Abzocken überhaupt zulässt und die Telekom diese Betrügereien auch noch unterstützt, indem sie sich zum Erfüllungsgehilfen überseeischer Briefkastenbanden macht.

Weitere Informationen hier:

bei BooCompany

oder hier im Blog über

windienst.net

und

win-finder.com

Mittwoch, 24. November 2010

Burat und Adamca zocken wieder ab mit top-fabrikverkauf.de

Und wieder müssen wir vor Abofallengangster aus dem Hause Burat warnen!

Auf der Webseite wird Ihnen durch die Registrierung hinterrücks ein kostenpflichtiges Abonnement auf die Nase gedrückt. Der Betreiber droht Ihnen bei Nichtzahlung der Forderung mit Inkasso, Rechtsanwalt und Schufa-Eintrag.
Bei Minderjährigen wird sogar mit einer Benachrichtigung an das Vormundschaftsgericht gedroht.

ZAHLEN SIE NICHT !!!
GEHEN SIE ZU EINER VERBRAUCHERZENTRALE UND LASSEN SIE SICH DORT BERATEN !!!

Die Firma nennt sich:
Content4u GmbH
Klostergasse 5
04109 Leipzig

HRB 25699 Amtsgericht Leipzig
Finanzamt Offenbach am Main I.
Steuernummer: 035/230/37380

Geschäftsführer: Villiam Adamca

via recht-frech.de

Übrigens: Michael Burat stellt inzwischen auf seiner Homepage Pressebilder seiner Person zur Verfügung:

Burat, wie er leibt und lebt

Sonntag, 21. November 2010

Und wieder mal die Antassia GmbH der Schmidtlein-Brothers

Rechtzeitig zum Start von Google View schlägt die Mainz-Büttelborner Antassia GmbH, die bereits die Abzocke www.top-of-software.de am Laufen hat, zu.

Wie BooCompany und Antiabzockenet.blogspot.com berichten, wurden bereits diese Domains zur Abzocke registriert:

googlestreetview.de
google-streetview.de
google-street-view.de

Diese Fängerdomains leiten weiter zur bereits sattsam bekannten www.top-of-software.de, mit der man User in den Memberbereich, d.h. in eine 24-monatige Abofalle locken und dafür 192 Euro kassieren möchte.

Alles über diese neuerliche Schmidtlein-Abzocke bei
BooCompany

Und wer die Schmidtleins noch nicht kennen sollte - wir berichteten bereits:
Zehn Jahre Schmidtlein-Abzocke

Hier die Registrierungsdaten der Fängerseite:

Domain: googlestreetview.de
Nserver: ns1.nlpdns.com
Nserver: ns2.nlpdns.com
Status: connect
Changed: 2010-11-19T23:36:00+01:00

[Tech-C]
Type: PERSON
Name: DomZilla Ltd.
Address: 133/3 Sukhumvit 21
Address: Sukhumvit Road
PostalCode: 10110
City: Bangkok
CountryCode: TH
Phone: +66.26778485
Fax: +66.26778485
Email: domzilla.ltd@gmail.com
Changed: 2009-05-27T21:31:05+02:00

[Zone-C]
Type: PERSON
Name: DomZilla Ltd.
Address: 133/3 Sukhumvit 21
Address: Sukhumvit Road
PostalCode: 10110
City: Bangkok
CountryCode: TH
Phone: +66.26778485
Fax: +66.26778485
Email: domzilla.ltd@gmail.com

Der administrative Ansprechpartner für diese Seite nennt sich

Sri Nakarindra
Bahnhofstr. 36
82041 Deisenhofen

Tante Google kennt diesen Namen

Da wurde schon in der Vergangenheit des Öfteren für die Schmidtleins und Strohmann Alexander Varin eingefangen!

Deutschland ist ein Abzocker-Eldorado! Wie kommt das?

Bereits mehrfach, zuletzt im August d.J., wies unter anderem auch Antispam auf die Unzulänglichkeiten der deutschen Justiz in Sachen betrügerische Telefon- und Abo-Abzocker hin.

Der Artikel sei jedem empfohlen, der sich für die nur in Deutschland geduldeten Abzocker-Problematiken interessiert:

Abzockerparadies Deutschland - wie lange noch?

Samstag, 20. November 2010

Stellungnahme des Deutschen Anwaltsvereins zur Buttonlösung

Der Deutsche Anwaltsverein veröffentlichte eine Stellungnahme zur geplanten Buttonlösung für Internetgeschäfte.

Dort hat man anscheinend - im Gegensatz zu den gesetzentwerfenden Ministerien - die Problematik erkannt.

Bei BooCompany ist der Text der Stellungnahme veröffentlicht!

Freitag, 19. November 2010

OPM Media des Frank Drescher vor Gericht abgewatscht

Wer kennt sie nicht, die OPM Media des Frank Drescher? Mit Seiten wie drive2u.de, nimimit.de, travel-not-alone.de, live2gether.de usw. versucht man, unbedarfte User in die Abofalle zu locken.

Nun hat das Amtsgericht Charlottenburg bereits zum zweiten Mal festgestellt, dass aufgrund arglistiger Täuschung eine Zahlungspflicht nicht besteht.

Abzocknews berichtet über die Schlappe von Abzock-Frankie, der sich gerne über openpr und andere Informationsportale outet.

Also: Keinen müden Cent für die Frank-Drescher-Bande!

NB: BooCompany informiert ausführlich über die diversen Abzocken des Frank Drescher:

Alles Drescher oder was?

Donnerstag, 18. November 2010

Die Betrüger von der Germania Inkasso Dezernat AG nochmal...

Mittlerweile hat wohl die Polizei dem Spuk ein Ende gesetzt. Das betreffende Konto bei der Commerzbank wurde gesperrt, und sollte trotzdem jemand überwiesen haben, erhält er von der Bank sein Geld zurück.

Wer steckt nun hinter der Germania Inkasso Dezernat AG? Der Aktereporter tappte bei seinen Ermittlungsversuchen im Dunkeln, denn der angegebene Berliner "Geschäftssitz" stellte sich als eine Wohnung heraus, die von polnischen Arbeitern bewohnt wird.

Seltsamerweise gibt es viele Parallelen zu einem Inkassobutzen, dem erst kürzlich durch die Staatsanwaltschaft Darmstadt (wieder einmal) ein Freibrief ausgestellt wurde.

Im Forum Boocompany wurden dazu weitere Einzelheiten gepostet:
Germania Inkasso Dezernat AG - Betrugswarnung

Da gleichen sich beispielsweise Inkassoschreiben "diverser" Butzen wie ein Ei dem anderen. Irgendwie hat es den Anschein, dass hier ein und derselbe Butzen dahintersteckt. Warum schaut die Staatsanwaltschaft nicht mal in Neu-Isenburg vorbei? Aber nein, da tut sich nichts - der hat ja Narrenfreiheit in Darmstadt und deren Offenbacher Staatsanwalts-Dependance...


Hier das Video der Akte2010-Sendung vom 16.11.2010

Dienstag, 16. November 2010

Geldstrafe von 960.000 Euro für die Burat-Clique - in Italien

Italien wehrt sich gegen Abofalle aus Deutschland - Hohe Geldstrafe

Die Euro Content Ltd. versucht auch in Italien mit der altbekannten Abofallentechnik schnelles Geld zu verdienen. Mit der Homepage easy-download.info - komplett in italienischer Sprache verfasst - will man seit Frühjahr 2010 einen Fuß ins internationale Geschäft setzen. Aber anders als in Deutschland setzte man der Abo-Falle in Italien recht schnell Grenzen. Einem Spruch der obersten und für Wettbewerbsrecht zuständigen Kartellbehörde Italiens Antitrust zufolge wurden die Betreiber jetzt verpflichtet, auf der Homepage nicht nur eindeutige und gut sichtbare Hinweise zu platzieren, um Besucher auf die Gefahr eines langfristigen und teuren Abonnements hinzuweisen, sondern auch den aktuelle Spruch der obersten Kartellbehörde Italiens zu veröffentlichen. Und der Hammer: die Betreiber von easy-download.info wurden wegen Verstößen gegen das Wettbewerbsrecht zur Zahlung einer Strafe in Höhe von 960.000 Euro verurteilt.

Das Verfahren wurde von der zuständigen Kartellbehörde geführt und verpflichtet die englische Ltd. mit Sitz in Frankfurt das Urteil auch auf der Homepage zu veröffentlichen. Einen deutlichen Kostenhinweis hatte es zwar vorher auch schon gegeben, Opfer der Abofalle hatten aber immer wieder angeführt, nicht über die Startseite zum Angebot gekommen zu sein, sondern über so genannte Landing-Pages. Diese Taktik wird Abofallen auch in Deutschland immer wieder vorgeworfen. Beim Besuch der Homepage fällt der überdimensionele Kostenhinweis auf, der auf allen anderen Seiten ebenfalls geschaltet ist - mit Ausnahme der Anmeldeseite - ein Schuft, wer Übles dabei denkt!
Quelle: Verbraucherschutz.tv

Der dazugehörige Link aus Italien

Leider weiss die deutsche Justiz, ob in Darmstadt oder auch in Frankfurt, nichts mit dem Begriff "Landing-Page" anzufangen.

Man vertraut uneingeschränkt den Seiten, die die Nutzlosanbieter als Alibi vorlegen. Ob sich das jemals ändern wird, wage ich zu bezweifeln!

Sonntag, 14. November 2010

OLG Hamburg: Gerichtsurteil gegen Burat

Gerichtsurteil gegen Burat

Aber auf seine Darmstädter Staatsanwaltschaft konnte er sich wie immer verlassen! Denn die haben wieder einmal diverse Ermittlungsverfahren gegen ihn und seinen Vasallen Viliam Adamca eingestellt.

Es ist ja so einfach, die dortigen Staatsanwälte zu "überzeugen", denn von Landingpages wie dieser

Anmeldelink 2009

hat man in Darmstadt noch nie etwas gehört!

Donnerstag, 11. November 2010

Germania Inkasso Dezernat AG - Betrugswarnung

Zur Zeit wird die Republik überschwemmt mit Inkassoschreiben eines Schweizer Betrügerunternehmens namens "Germania Inkasso Dezernat AG" aus Freienbach/Schweiz. "Verwaltungsrat" dieses dubiosen Unternehmens ist ein Steiner, Roland, von Walterswil BE, in Aarau

Diese Typen versuchen, Gelder für eine Gewinnbimmlerbande namens ETM Medien Marketing zu erpressen. Angeblich hätten die Betroffenen bei dieser Bande das Mitspiel bei 200 Gewinnspielen angemeldet.

Inzwischen warnen sämtliche deutsche Verbraucherzentralen davor, den angeforderten Betrag zu begleichen.

Auch das Landeskriminalamt Bayern rät, unter keinen Umständen zu zahlen.

Also - weg mit dem Inkassomüll in die Altpapiertonne!

Stellvertretend für alle Links mit Warnungen vor diesen Betrügern:

www.computerbetrug.de/nachrichten/newsdetails/germania-inkasso-dezernat-ag-schickt-dubiose-mahnschreiben-101109/

NB: Dieser Roland Steiner ist wohl ein vielbeschäftigter Mann:
Die vielen Pöstchen des Roland Steiner

Die "Kündigungs"-Falle von Content Services Ltd. - bitte keinesfalls nutzen!

Die Abzocker von Content Services Ltd. stellen neuerdings "Kündigungsschreiben" in Foren und Blogs ein, von deren Verwendung wir dringendst abraten:

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit kündige ich meinen oben genannten Vertrag fristgerecht zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Bitte senden Sie mir eine schriftliche Bestätigung der Kündigung unter Angabe des Beendigungszeitpunktes zu.

Damit bestätigt man womöglich, dass überhaupt ein Vertrag besteht.
Einen nicht bestehenden Vertrag muss man auch nicht kündigen!

Daher der altbekannte Ratschlag:
Mit Nutzlosbanditen und Aboabzockern sollte keinerlei Korrespondenz geführt werden!

Mittwoch, 10. November 2010

Zehn Jahre Schmidtlein-Abzocke - ein trauriges Jubiläum

Und es begab sich in einer hessischen Kleinstadt namens Büttelborn, dass zwei Brüder die clevere Idee hatten, ganz schnell und ganz einfach ganz viel Kohle zu machen.

Man begann in der Dialer-Zeit und wechselte dann nach dem "Dialertod" umgehend das Geschäftsmodell.

Abo-Abzocke war angesagt. Der Kabarettist und Satiriker Dieter Lindemann konnte im wahrsten Sinne des Wortes mehrere Lieder über diese dreisten Brüder singen:

www.lindemann-gegen-schmidtlein.de

http://www.lindemann-gegen-schmidtlein.de/index-august2007.htm

Das Abounwesen der Brüder, die immer mehr User unfreiwillig in ihren "Memberbereich" (überall, wo "Memberbereich" draufsteht, stehen mutmaßlich die Brüder oder ihre Vasallen dahinter) schubsten, nahm ungeahnte Ausmaße an.

Als die Verbraucherzentralen nun dazu übergingen, die Schmidtleins mit Stufenklagen und Forderungen nach Gewinnabschöpfung zu überziehen, beschloß man in der Büttelborner Firmenzentrale, dass es so nicht weitergehen könne.

Das Redcio-GmbH-Rüsselsheim-Experiment lassen wir mal wegen Bedeutungslosigkeit außen vor.

Freund Michael aus Frankfurt wurde um Rat gefragt. Und der hatte entsprechende Tipps auf Lager: Warum immer mit dem eigenen ("guten" :lol:) Namen abzocken, wenn es hierfür durch die Einschaltung mehrerer Briefkastenfirmen und Scheinadressen ungeahnte Möglichkeiten gibt!

Und einen slowakischen Verwandten seiner Adam(s)c(h)as hielt er mit dem ungelernten Pizzabäcker Alexander Varin auch sofort bereit.

Man "gründete" die Content Services Ltd., die lediglich aus einem Briefkasten und einem leerstehenden Büroraum in der Mundenheimer Str. 70 in Mannheim-Rheinau bestand. Pizzabäcker Varin wurde zum Geschäftsführer ernannt.

Die Abzocken opendownload.de und softwaresammler.de wurden "erschaffen".

Bei Computerbetrug.de gab es zu diesen Projekten ca. 3.000 Postings und ca. 1,5 Millionen Klicks. Bei anderen bekannten Verbraucherschutzforen bewegten sich die Postings in ähnlicher Höhe:

http://forum.computerbetrug.de/allgemeines/54304-opendownload-de-neu-softwaresammler-de.html
forum.computerbetrug.de/allgemeines/55884-opendownload-de-softwaresammler-de-me-too-postings.html

Nun, selbst die Staatsanwaltschaft Mannheim fand heraus, dass die Drahtzieher wohl im Raum Darmstadt sitzen - die Ermittlungsakten wurden zuständigkeitshalber an die Staatsanwaltschaft Darmstadt überstellt.

Es wurde also offenbar Zeit, die nächste Firma zu gründen: Die Antassia GmbH mit Briefkasten und leerem Büroraum in der Mainzer Rhabanusstrasse 10. Wieder avancierte Alexander Varin zum "Geschäftsführer".

Abgezockt wird mit top-of-software.de - die Machart gleicht dem opendownload-softwaresammler-Beschiss wie ein Ei dem anderen.

Auch hier quillen die Foren über vor Beschwerden:

forum.computerbetrug.de/allgemeines/60620-einschuechterungsfalle-top-of-software-de-softwaresammler-de-antassia-110.html

Als Inkassobutzen eingebunden wurde der Leib- und Mageninkassoanwalt der Schmidtleins, der berühmt-berüchtigte Olaf Tank aus Osnabrück, bekannt als "Zierde des Anwaltsberufes".

Inzwischen berichteten mehrere TV-Sender, sowohl private als auch öffentlich-rechtliche, über die Brüder und ihre mannigfaltigen Projekte. Wie oft mussten Gesichter verpixelt und Stimmen nachgesprochen werden, wie oft stand man vor leeren Büros und Briefkästen (die lt. Hausbewohner nur nachts geleert werden).

Wie uns ehemalige Schmidtlein-Mitarbeiter informierten, ist es doch so einfach, die Verantwortlichen in ihrem Hauptsitz anzutreffen:

Die Geschäftsadresse lautet: Nesosol GmbH, Sensfelderweg 26, 64293 Darmstadt – Klingel + Kamera sind im Hof, hinter der Autovermietung. Dort hat auch Antassia-Strohmann-“Geschäftsführer” Alexander Varin sein Büro.
"Geschäftsführerin" der Nesosol GmbH ist übrigens Annabella Odry, die Ehefrau von Andreas Schmidtlein.

Ob die vielen Reporter und TV-Redakteure mal dahin finden??? Eher wohl nein!

Akte 2010: Abzocke - so wehren Sie sich

Es nimmt kein Ende - die Aboabzocke im Internet.

Akte brachte gestern folgenden Bericht:
www.dailymotion.com/video/xfkw2p_abofallen-wehren-sie-sich_news

Dienstag, 9. November 2010

Warnung vor www.windienst.net

Antispam berichtet heute, dass www.win-finder.com neuerdings einen Klon aufzuweisen hat. Verantwortlich ist wohl über Strohmänner/-frauen ebenfalls Faustus Eberle:

Warnung vor "Windienst"

"Win-Finder" hat sich geklont und tritt inzwischen auch als "Windienst" der Strohfirma TELEFON SERVICES INC. auf: www.windienst.net.

Die Betrugsmasche ist die gleiche. Der Firmensitz in Wyoming/USA ist identisch mit dem der IFK AG *) (Ex-Firma von Faustus Eberle), von der die Kosmetik-Gutscheine stammen.

Director ist eine aus Manila/Philippinen stammende "Angestellte" der Frankfurter Lasercrest Ltd., auf deren Servern der Dreck läuft. Drahtzieher ist wieder die europe holding AG *)(Firma von Faustus Eberle) aus Zug.

Die Strohfirma in USA ist nur eine weitere Briefkastenadresse aus dem Arsenal des Mr. Ross:

TELEFON SERVICES INC.
1005 Country Club Ave
Cheyenne
WY 82001 USA
Filing No: 2010-000589925
Director: *) Rholen Guyo Camomot, *15.05.1981

Service: 0800-6666616 --> gleiche Ansage wie bei 0800-7787777 von Win-Finder
Tel: 01805-655777
Fax: 01805-015253

Das philippinische Strohfräulein ist auch Geschäftsführerin der einschlägig bekannten und mittlerweile insolventen HaF Hire and Fire GmbH (Tochterfirma der europe Holding AG), die derzeit wegen Vermögenslosigkeit von Amts wegen dicht gemacht wird.

Zuvor war die Lady mit zwei anderen Firmen in Insolvenz gegangen:

* G.L. Getränkelogistik GmbH, Budenheim
* Smileys Logistics Deutschland GmbH, Leipzig

In Großbritannien steckt sie in weiteren z.T. insolventen Firmen, WINJACKPOT LTD.usw...

Nun, dreimal darf geraten werden, wie das Abrechnungssystem wieder laufen wird: Über die Telomax und die Telekom natürlich.

Und hier die Registrierung der Domain:
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Man beachte die überaus coole und originelle Telefon- bzw. Faxnummer :lol:
[zone-c] phone: +49-000-0000
[zone-c] fax: +49-000-0000

*) Anm.: Die fettgedruckten Passagen wurden von uns ergänzt!

Die Anti-Abzock-Videos von VerbraucherinfoTV - Prädikat unbedingt sehenswert!

VerbraucherinfoTV stellt auf seiner Datenbank Videos zu einschlägig bekannten Abzockerbanden zur Verfügung:


http://www.dailymotion.com/verbraucherinfoTV

Warnung vor www.win-finder.com des ukrainischen Phantoms " Victor Vitti"

Fast immer, wenn neue Abzockseiten kreiert werden, taucht bereits seit einigen Jahren ein bestimmtes Phantom auf:

Victor Vitti, in Insiderkreisen auch als "Ficki Ficki" bezeichnet.

So auch beim neuesten "Streich" des Frankfurters Faustus Eberle, mit seinen knapp 30 Jahren neben den Schmidtlein-Brüdern (Büttelborn / Rüsselsheim / Darmstadt / Mannheim / Mainz), Michael Burat (Frankfurter Kreisel, Frankfurt / Rodgau / Ulrichstein / Leipzig) und Valentin Fritzmann (der "Wiener Schlawiner", manche nennen ihn auch "den kleinen Prinz") einer der größten und nachhaltigsten Abzocker des deutschsprachigen Raumes.

Das Eberle-Projekt www.win-finder.com weicht vom bisherigen Abofallen-Inkassoschema ab. Man kassiert über die Telefonrechnung, und hier über den "Verbundpartner" Telomax GmbH des Christian Ohme aus Frankfurt/Main. Die Inrechnungstellung erfolgt dann über Rechnungen der Deutschen Telekom AG.

Registriert ist die Abzockseite win-finder.com auf - na?? - natürlich unseren "Ficki Ficki":

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Wie man in Insiderkreisen vermutet, verstecken sich hinter diesem Phantom niemand geringere als Faustus Eberle und Valentin Fritzmann selbst.

Also weiterhin "frohes Schaffen" - natürlich unbehelligt von unserer absolut unbedarften Justiz!